Die Ziele der LenneSchiene

Die LenneSchiene hat große Bedeutung für die Region zwischen Schmallenberg und Iserlohn: Wirtschaftlich, ökologisch, kulturell und nicht zuletzt als gemeinsame Identität.

Die Probleme, die sich aus dem Zusammenspiel zwischen Fluss und Bahn, Landschaft und Siedlungen sowie zwischen Industrie und Natur ergeben, sind entlang der gesamten Lenne an vielen Stellen sichtbar. Da in allen Kommunen ähnliche Problemstellungen vorliegen, sind die acht Mitglieder des Konsortiums angetreten, gemeinsam die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden nachhaltig zu verbessern, die gemeinsame Identität zu stärken und das Lennetal auch für Touristen attraktiv zu gestalten.

Die Chancen, die sich mit der Regionale 2013 Südwestfalen ergeben, wurden erkannt und sollen genutzt werden.

Abgeleitet aus den Problemstellungen, den Chancen und den abstrakten Assoziationen der ersten Bearbeitungsstufe werden Projektfamilien gebildet, die den thematischen Überbau für später zu konkretisierende Einzelprojekte bilden. In der räumlichen Zuordnung zeigt sich, dass die Projektfamilien eine Kontinuität entlang der gesamten LenneSchiene aufweisen und somit ein tragfähiges Fundament der Gesamtkonzeption darstellen.

Die Projektfamilien ergänzen und stärken das Grundgerüst – den „Roten Faden“ der LenneSchiene. Als solcher wird zum einen der Fluss selbst betrachtet. Hier gilt es, die Lenne wieder in das Ortsbild zu integrieren und vor allem in das Bewusstsein der Anwohner zu holen. Entlang der Lenne stellt natürlich der Radweg der Lenneroute den zentralen „Roten Faden“ dar. Er verbindet alle Kommunen und vernetzt den Talraum mit den touristischen Highlights.
Die Bahnlinie bildet einen weiteren Grundbaustein. Sie kann in Zukunft als Träger der touristischen Mobilität abseits der Hauptstraßen eine gewichtige Rolle spielen.

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