Die Idee LenneSchiene

Die LenneSchiene – Fakten und Hintergründe für das Projekt der Regionale 2013 Südwestfalen

Innerhalb der Regionale 2013 „Südwestfalen“ nimmt das Projekt der LenneSchiene eine besondere Stellung ein: zum einen aufgrund seiner räumlichen Ausdehnung von ca. 85 km Länge, zum anderen wegen der Beteiligung von acht Kommunen aus drei Kreisen Südwestfalens mit insgesamt ca. 235.000 Einwohnern. Die Bezeichnung als „Regionale“ innerhalb der Regionale 2013 „Südwestfalen“ ist daher durchaus angebracht. Die Größe und Komplexität des Projektraums bedeutet auch, dass sich das Projekt von einer ersten Idee über eine Annäherung an den Raum und dessen Schwierigkeiten und Chancen zu einem Gesamtkonzept und letztendlich zu konkreten Projekten entwickelt. Die ersten Ideen der acht Kommunen Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn wurden in gemeinsamen Lenkungsgruppensitzungen und einer Projektwerkstatt mit WGF Landschaft, Nürnberg und B.A.S., Weimar vertieft und zu einem ersten Gesamtkonzept weiter entwickelt. Aufbauend auf der Raumkenntnis und deren Analyse wurde ein programmatisches Konzept für die LenneSchiene entwickelt. Es baut auf den festgestellten Qualitäten und Begabungen des Raums auf und versucht, für diese einen inhaltlichen Rahmen für die weitere Entwicklung zu finden. Es wurden drei abstrakte Leitbegriffe formuliert, die den Raum charakterisieren, einen inhaltlichen Rahmen definieren und erste Ansätze für konkrete Projekte liefern. Die Begriffe eröffnen weiterführende Perspektiven ohne räumlich konkret zu werden: Piranesische Orte, Eigenartige industrielle Orte, Objekte in der Landschaft

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